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Klinsmann zu Bayern

Jürgen Klinsmann ist ab der Saison 2008/09 neuer Trainer beim FC Bayern München. Wer hätte das gedacht? Nachdem Anfang des Jahres klar war, dass Ottmar Hitzfeld bei den Bayern zum Saisonende aufhört, waren natürlich die Spekulationen groß. Mourinho, Benitez, van Basten, Rijkaard, Veh, Klopp, Augenthaler oder Matthäus. Wer wurde nicht alles gehandelt. Aber geworden ist es einer mit dem keiner gerechnet hat.
Klinsmann ein gute Entscheidung?
Überraschend ist auch die schnelle Präsentation des Trainers. Dies ist auch gut so, denn die ständigen Spekulationen hätten möglicherweise die Mannschaft etwas abgelenkt. Nun ist die Frage, ob dies eine gute Entscheidung des Vereins war. Ich würde sagen ja, aber am Ende könnte ich schlauer sein. Klinsmann hat gezeigt, dass er ein Team motivieren und zu schönem, erfolgreichem Fußball bringen kann, wenn auch noch nicht auf Vereinsebene. Kurzfristig dürfte er aber auch hier erst mal Erfolg haben, man wird nur dann sehen, wie schnell sich seine Motivationskünste verbrauchen.
Weitere Vorteile vom ehemaligen Teamchef der Nationalmannschaft sind, dass er den Verein, die Gegebenheiten in einer Spitzenmannschaft und viele Spieler aus der Nationalmannschaft schon kennt. Er dürfte als ehemaliger Topspieler Akzeptanz bei den Spielern finden und durch die vielen Sprachen, die er spricht, auch keine Kommunikationsprobleme haben.
Die Nationalmannschaf profitiert von Klinsmann
Nebenbei ist dies sicherlich auch eine gute Sache für unsere Nationalelf, da er ja einen sehr guten Draht zum Nationaltrainer Löw hat. Vielleicht haben auch die Münchner Nationalspieler Schweinsteiger, Lahm, Podolski, Klose, Jansen, Schlaudraff und ab der nächsten Saison Borowski dadurch einen kleinen Vorteil.
Wichtig ist nun noch einen passenden Co-Trainer und Trainerstab zu finden. Am Ende sollte es also ein Gewinn für den FC Bayern und für ganz Fußballdeutschland sein. Wir werden es mit Interesse verfolgen.
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Mister-Wong
Hey SD,
ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass der Klinsmann die Bundesliga revolutionieren wird.
Ganz einfach, weil eine andere Professionalität beim nicht fußballerischen Training einkehren wird. Es wird versucht werden bei Bayern mentale und konditionelle Schwächen abzustellen.
Das kennt fast jeder Aufsteiger. Die erste Saison in der Bundesliga läuft riesig und dann kommt das verflixte zweite Jahr. Dann stürzen diese Mannschaften meist ins bodenlose. Das hat natürlich auch den Grund, dass oft viele gute Spieler den Verein verlassen, aber die anderen Spieler haben ja nicht plötzlich das Fußballspielen verlernt. Ich denke, dass sie oft mental und physisch ausgebrannt sind.
Da muss sich in der Bundesliga etwas ändern. In den amerikanischen Ligen, die ja deutlich intensiver sind (mehr Spiele, weniger Pausen), geht es nach der Liga erstmal in die Regeneration und dann gibt es ein reines Aufbauprogramm in der Vorbereiten bevor man anfängt neue Spielzüge zu trainieren.
Insofern wird der Klinsi die Spieler bei Bayern mehr als einfach nur motivieren. Europa darf sich warm anziehen.
Gruß
Marco
Ja ich glaube beim Fußball ist der größte Spielraum im nicht fußballspezifischem Training und den wird Klinsi versuchen auszufüllen!