Vereinswechsel der deutschen EM-Kandidaten

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In der kurz bevorstehenden Rückrunde geht es für die EM-Kandidaten nicht nur um Erfolge und Ziele mit ihren Vereinen, sondern auch darum eins der begehrten Tickets für die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz zu ergattern!

Ein wichtiges Kriterium, um dabei zu sein, ist, dass man überhaupt spielt und somit Spielpraxis bekommt und seine Leistungsstärke überhaupt zeigen kann. Hier haben im Moment einige deutsche Spieler starke Probleme und wechseln bzw. wollen deshalb den Verein in der Winterpause wechseln.

Einige der Spieler, auf die dies zutrifft.

Jens Lehmann

Unsere Nummer 1 im deutschen Tor dürfte normalerweise weder in der Nationalmannschaft noch bei seinem Verein Arsenal London zur Disposition stehen. In der Nationalelf hat er auch die nötige Rückendeckung, aber die Trainer erwarten von ihm in der Rückrunde Spielpraxis. Sein Vereinstrainer Arsene Wenger setzt im Moment auf den Spanier Almunia und es hat nicht den Anschein, dass er das ändern wird. Vielleicht möchte Wenger aufgrund des fortgeschrittenen Alters von Lehmann einen jüngeren Torwart schon jetzt heranführen, obwohl Lehmann eigentlich ganz klar der bessere Keeper ist.

Deshalb ist er nun am überlegen, ob er den Verein wechselt. Es gab drei ernsthafte Kandidaten. Den VFL Wolfsburg, Borussia Dortmund und Manchester City. Die besten Chancen scheint Dortmund zu haben, Wolfsburg hat wohl keine Chance. Lehmann müsste in Dortmund zwar auf Gehalt verzichten, würde aber sicher spielen und bei der EM das deutsche Tor hüten. Der Wechsel wäre durchaus sinnvoll und scheint auch wahrscheinlich.

Lukas Podolski

Der junge Münchner war einer unserer Stars bei der WM. Danach hatte fiel er aber in ein Loch, hatte Probleme mit diversen Verletzungen und kommt aktuell nicht an den Superstars Miroslav Klose und Luca Toni im Bayernsturm vorbei. Deshalb gab es in letzter Zeit Anfragen anderer Vereine, wie Werder Bremen und dem VFB Stuttgart.

Sicherlich würde Podolski bei diesen Vereinen sicherer spielen, allerdings werden ihn die Bayern eh nicht freigeben und als dritter Stürmer dürfte er dennoch genügend Spielpraxis bekommen und bei der EM dabei zu sein. Und in den nächsten Jahren dürfte er auch seinen wesentlich älteren Kollegen in München auf die Pelle rücken.

Andreas Hinkel

Hinkel, früher eine feste Größe in der Nationalelf wurde nach seinem Wechsel zum FC Sevilla nicht mehr berücksichtigt. Das lag sicherlich daran, dass er kaum zum Einsatz kam. Dies ist auch kaum verwunderlich, den mit dem Brasilianer Dani Alves spielt dort auf seiner Position vielleicht der beste Rechtsverteidiger der Welt. Es stellt sich nun die Frage, warum ein Spieler und auch sein Berater überhaupt so einen Wechsel forcieren.

Nun wechselt Hinkel, anstatt zurück in die Bundesliga zu Wolfsburg oder Dortmund zu kommen, zum schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow. Sicherlich verdient er hier mehr Geld, aber seine Chance auf eine EM-Teilnahme sind durch die Zweitklassigkeit der schottischen Liga gleich null.

Albert Streit

Streit überzeugte in den letzten Jahren durch starke Leistungen bei der Frankfurter Eintracht. Dennoch wurde er nie zur Nationalelf eingeladen. Nun versucht er durch seinen Wechsel zum Topklub Schalke 04 seine Chancen auf eine Teilnahme zu erhöhen.

Sollte sich Streit bei Schalke durchsetzen, hätte er sicherlich bessere Chancen bei der Euro dabei zu sein. Allerdings hat er sich dies durch öffentliche Kritik an den Nominierungen von Bundestrainer Löw möglicherweise schon verscherzt.

Ich bin gespannt, wie das bei diesen Spielern ausgeht.
Was ist eure Meinung.

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Was den Lehmann angeht, hast du wohl recht.
Guter Post.

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Beim Rest nicht!:-)